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Ortsrat und Eltern renovieren Spielplatzgeräte   am Spielplatz "Pfingstanger"

Am Samstag, 08.07.2017 um 9.30 Uhr trafen sich Teile des Ortsrates und einige Eltern aus dem Dorf zu einem ersten Renovierungstermin am Spielplatz am "Pfingstanger".

Die Spielgeräte sind über die Jahre durch Witterung und Abnutzung farblich nicht mehr in einem guten Zustand gewesen! Dies nahm der Ortsrat zum Anlass einen Aufruf an die Eltern zu starten, ob diese sich ehrenamtlich mit an den Renovierungsarbeiten beteiligen möchten. Sofort schlossen sich einige Eltern diesem Vorhaben an. Mit Schleifpapier und Schwingschleifer wurden die Geräte  angeschliffen, um danach den neuen Anstrich aufzubringen.

Selbst die Kinder nahmen den Pinsel in die Hand, um "IHRE" Spielgeräte wieder farbenfroh zu gestalten.

Auch dank der tatkräftigen Unterstützung von Günter Regin konnten die Karussellsitze wieder auf Vordermann gebracht werden.

Ganz spontan kam zu diesem Treffen auch der 1.Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Hilkerode, Michael Macke, vorbei. Dieser stellte sogleich eine neue Sitzbank auf, die nun eine alte, in die Jahre gekommene Bank ersetzt.

"Danke" sagte der Ortsrat für diesen tollen, produktiven und ehrenamtlichen Arbeitseinsatz mit Gegrilltem und kühlen Getränken.

 

Anhand dieser Aktion sieht man, dass gemeinschaftliches Arbeiten zu tollen Projekten animiert, die Gemeinschaft in einem Ort fördert und dadurch unser Dorf attraktiver und sehenswerter wird.

 

P.S.:

Am Samstag, 22.07.2017 ist ein weiterer Termin für einen Arbeitseinsatz festgelegt, für den sich erneut eine Handvoll Eltern inkl. des Ortsrates gemeldet haben.

Wer gerne bei dieser Aktion mitmachen möchte, meldet sich bei Sascha Behrmann oder Steffen Maur oder bei einem der anderen Ortsratsmitglieder. 

Für diesen Termin folgen hier in kürze weitere Infos.

 

Der Ortsrat



Quelle: Eichsfelder Tagblatt vom 04.07.2017



Quelle: Eichsfelder Tageblatt vom 28.06.2017



Vogelschießen der Schützengesellschaft Hilkerode

Die Schützengesellschaft Hilkerode möchte schon einmal bekannt geben, das am 06.08.2017 das jährliche Vogelschießen auf dem Schießstand im Schützenhaus stattfindet.

 

Nähere Infos und das Programm folgen in Kürze!



„Ökologische Insel“ auf 4500 Quadratmetern Ortsrat Hilkerode will Planungen für Bürgergarten oberhalb des Friedhofs fortsetzen

 

Hilkerode. Oberhalb des Hilkeröder Friedhofs soll ein Bürgergarten entstehen. Die Mitglieder des Ortrates Hilkerode wollen das Projekt einer „ökologischen Insel“ schrittweise umsetzen. Sie warten darauf, dass Mitarbeiter der Stadt Duderstadt das rund 4500 Quadratmeter große Areal mähen, um dann mit konkreter Planung zu beginnen.

 

„Der Bürgergarten soll pflegeleicht gestaltet werden“, sagte die frühere Ortsbürgermeisterin Hiltrud Rust (CDU), die das Gremium während der jüngsten Sitzung über Geschichte und Stand des Vorhabens informierte. Vorgesehen sei, dass Besucher den ursprünglich als Erweiterungsfläche für Gräber bestimmten Bereich über einen Rosenbogen vom Friedhof aus erreichen und auf einem Weg das Gelände durchqueren können. Angedacht seien ein Duftgarten, eine Blumenwiese, ein Weidentunnel, eine Streuobstwiese mit verschiedenen Obstbäumen, eine Eiche und eine Linde mit Rundsitz. Darüber hinaus seien weitere einheimische Bäume, eine Landschaftshecke mit einheimischen Sträuchern, ein Lesesteinhaufen, Fledermauskästen, ein kleiner Bienenstand und eine Trockenmauer für einheimische Reptilien geplant. Nisthilfen für Vögel und ein großes Insektenhotel könnten Projekte sein, in die Schulkinder einbezogen werden.

Gebaut werden soll auch eine Holzhütte als Unterstand. Unter einer Glasfläche könnten Besucher sehen, was Menschen alles in der Natur wegwerfen: von der Getränkedose bis zum Papiertaschentuch. Ein Schild informiere, wie lange es dauere, bis diese Dinge verrottet seien. Bestandteil des Bürgergartens solle außer Sitzgruppen und einer Infotafel auch ein Kunstwerk werden, das der in Hilkerode geborene Künstler Hermann Böning gestalte.

 

Rust erinnerte daran, dass sich der Ortsrat erstmals im September 2013 mit der Zukunft des städtischen Grundstücks befasst habe. Zuvor hatten Beschäftigte des Bauhofs den dort liegenden Müll, darunter auch Ölkanister, entfernt. „Wir waren alle überrascht, was das für eine schöne Fläche ist“, erklärte Rust. Im Februar 2015 habe das Gremium beschlossen, einen Ideenwettbewerb zu starten, in dem Hilkeröder Bürger ihre Wünsche für die künftige Nutzung äußern könnten. Rund 30 Vorschläge seien eingereicht und die drei besten prämiert worden.

Die Gruppe um Reinhard Karlen, Margret Sommer und Siegfried Herschel habe Platz eins belegt, aus den Ideen hätten Karlen und Sommer ein Projektkonzept verfasst. Die Kosten für desen Umsetzung bezifferte Bürgermeister Michael Skupski (parteilos) mit rund 15 000 bis 20 000 Euro inklusive Eigenleistungen, es gebe bereits einige Zusagen von Sponsoren. Realisiert werden soll das Projekt abschnittsweise, abhängig von den zur Verfügung stehenden Mitteln des Ortsrates und der Spendenhöhe.

 

Quelle: Eichsfelder Tagblatt         Redakteur: Axel Artmann



Abschlussgrillen der Senioren vor der Sommerpause 2017

Am 20.06.2017 trafen sich die Senioren des Ortes im Pfarrheim zum diesjährigen Abschlussgrillen vor der Sommerpause.

 

Das Seniorenbetreuer-Team unter der Leitung von Claudia Wüstefeld-Ahlborn bereitet diese Seniorennachmittage, die in der Regel alle drei Wochen im Pfarrheim stattfinden, immer sehr abwechslungsreich vor. Mal ist es das Kaffeetrinken, mal wird Gymnastik gemacht. Es werden Spiele gespielt und der Austausch über das Alltägliche ermöglichen den Senioren einen gemeinschaftlichen Nachmittag in geselliger Runde!

 

 

Die Termine für die Seniorennachmittage stehen auf der Homepage der Pfarrei ( www.sankt-sebastian-rhumspringe.de) oder im wöchentlichen Pfarrbrief!

 

Alle Senioren/-innen sind immer herzlich willkommen!

 

Das Seniorenteam 



Ortsdurchfahrt wird 2017 nicht saniert

Schäden an der Landesstraße 530 in Hilkerode

 

Die Ortsdurchfahrt von Hilkerode wird in diesem Jahr nicht saniert, da keine Landesmittel zur Verfügung stehen. Den Zustand der Straße wollen die Mitglieder des Ortsrates am Donnerstag, 22. Juni, ab 19.30 Uhr während ihrer öffentlichen Sitzung im Hotel-Restaurant "Prinz im Holztal" thematisieren.

 

 

Hilkerode

Schäden an Häusern und im Dorfbrunnen: Der Lkw-Verkehr in Kombination mit dem Zustand der Fahrbahn hinterlässt nicht nur sichtbare Spuren. "Viele Anwohner zählen nachts statt Schäfchen das Klappern der Kanaldeckel", verweist Bürgermeister Michael Skupski (parteilos) auf die Lärmbelastungen. 

Noch im vergangenen Jahr habe ein Anwohner der Durchfahrtsroute nach einer persönlichen Anfrage bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Goslar, die Antwort erhalten, "dass die Baumaßnahme der Fahrbahnerneuerung voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2017 durchgeführt wird", zitiert Skupski (parteilos) aus dem Schreiben, das ihm vorliegt. Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) habe im Vorfeld der Ortsratssitzung schriftlich mitgeteilt, ihm habe der Leiter der Behörde, Baudirektor Günter Hartkens, im Februar 2017 in einem Arbeitsgespräch berichtet, "dass keine Landesmittel zur Verfügung stehen und die Terminierung bedauerlicherweise nicht  festgelegt werden kann". 

Der schlechte Zustand im Bereich zwischen Dorfbrunnen und Ortsausgang Richtung Duderstadt, der unter anderem durch Risse an mehreren Stellen in der Fahrbahn sichtbar werde, sei darauf zurückzuführen, dass die Straße auf Schwemmsand gebaut wurde, sagt die frührere Ortsbürgermeisterin Hiltrud Rust (CDU). Dies habe unter anderem auch zur Folge, dass die in die Fahrbahn integrierten Abwasserschächte abrutschen. Mitarbeiter der Stadt Duderstadt würden diese immer wieder auf die richtige Höhe bringen, allerdings sei das Problem damit immer nur vorübergehend behoben. 

Der Lkw-Verkehr habe zunächst mit der Grenzöffnung und dann noch einmal mit Einführung der Maut deutlich zugenommen. Dies belegten die Ergebnisse von Verkehrszählungen, so Rust. Sie verweist darauf, dass der Zustand der Ortsdurchfahrt bereits in den 1970er-Jahren den Ortsrat beschäftigt habe. Viele Navigationsgeräte würden Fahrern, die aus Richtung Herzberg nach Duderstadt wollen, die Route über Hilkerode als kürzere Variante empfehlen. Die Tempo 30-Begrenzung für Lkws werde von vielen Fahrern missachtet. 

Der immer stärker werdende Verkehr und die damit verbundenen Vibrationen machen sich auch an einem zentralen Punkt im Ort bemerkbar: "Die Fugen im Dorfbrunnen brechen weg", so Skupski.  

Auf der Tagesordnung der Sitzung stehen unter anderem auch die die Zukunft der Verwaltungsstelle Hilkerode, die Ergebnisse einer Dorfbegehung, die Renovierung und Neugestaltung von Spielplätzen, die  eines Bürgerparks und die Bezuschussung des Jugendraums.

 

 

Quelle: Eichsfelder Tagblatt                     Redakteur: Axel Artmann



Grundschulkinder erkunden mit ihren Großeltern den Paul-Maar-Grundschulgarten

Am 20.06.2017 haben sich die Schulkinder der gartenAG der Paul-Maar-Grundschule Hilkerode mit Frau Ohse, Frau Behnke, ihren Großeltern, den Elternvertretern und geladenen Gästen auf den Weg in den Schulgarten an den Mühlenwasser-Auen gemacht. Sie zeigten Ihnen was sie in dem eigens für die Grundschule hergerichteten Garten angepflanzt haben.Die Pflanzen brauchten Wasser bei der aktuell andauernden Hitze und so gossen die Schüler tatkräftig mit Gießkannen ihr angebautes Gemüse.

Im Anschluss gab es in den kühlen Unterrichtsräumen ein paar Kostproben von Marmeladen- und Radieschenbroten aus dem Schulgarten.



Ergebnisse des Schützen- und Volksfest 2017



Ortsratsitzung am 22.06.2017



Schützen- und Volksfest 2017

Am kommenden Wochenende vom 17.06.-18.06.2017 findet das tradionelle Schützen- und Volksfest in Hilkerode statt.

Die Schützengesellschaft Hilkerode lädt alle Hilkeröder Bürger und Bürgerinnen, Freunde und Gönner herzlich ein! 

 



Brockenaufstieg 2017 führt auch durch Hilkerode

Der 16.Brockenaufstieg von Göttingen auf den Brocken fand am 10./11.06.2017 statt. Auch Hilkerode war wieder Durchgangsstrecke für die eifrigen Wanderer.

 



Breitbandausbau auch in den Bergdörfern

Telekom verlegt Glasfaserkabel in Hilkerode und Brochthausen / Höhere Datengeschwindigkeit ab Ende September

 

Von Kuno Mahnkopf

 

Hilkerode. Letzte Etappe Bergdörfer: Mit fünf Kilometern Glasfaserkabel und vier neuen Verteilern in Hilkerode und Brochthausen schließt die Deutsche Telekom ihren Breitbandausbau im Stadtgebiet Duderstadt ab.

Bei einem symbolischen Spatenstich in Hilkerode haben Telekom Vertriebsbeauftragter Jens Göppert und Projektleiter Thomas Gerlach am Mittwoch die Pläne für die beiden Orte vorgestellt. „Wir sind froh, dass es nach langem Warten auch hier losgeht“, sagte Ortsbürgermeister Michael Skupski (parteilos), Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) sprach von einem Geschenk zum Ortsjubiläum und Chancengleichheit für alle Dörfer.

Mit dem Breitbandausbau im Stadtgebiet hatte die Telekom im Dezember 2015 in Nesselröden begonnen. Ab Ende September soll in allen Ortsteilen die Möglichkeit bestehen, Daten aus dem Internet mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde herunterladen zu können.

Auf Tiefbauarbeiten zur Versorgung von 470 Haushalten in Hilkerode und 270 in Brochthausen könne weitgehend verzichtet werden, sagt Gerlach. In Hilkerode habe die Telekom bereits im vergangenen Jahr Glasfaser für Kabel Deutschland verlegt,nach Brochthausen liege ein Leerrohr. Ausgangspunkt ist ein Hauptverteiler in Rhumspringe, das ebenso wie Brochthausen und Hilkerode anders als die anderen Duderstädter Ortsteile zum Vorwahlbereich 05529 gehört. In Rhumspringe sollen rund 710 Haushalte vom Breitbandausbau profitieren können, im Zentrum Rüdershausens weitere 100. Die übrigen Teile Rüdershausens und Lütgenhausen seien in der Landkreis Ausschreibung

enthalten, sagt Göppert.

 

In Duderstadt ist die Telekom ebenso wie in der Samtgemeinde Gieboldehausen ohne Förderung selbst tätig geworden.

Obwohl das Verlegen von einem Kilometer Glasfaserkabel rund 70 000 Euro und jeder zum Multifunktionsgehäuse umgebaute Verteiler 30 000 Euro koste, lohne sich der Aufwand, meint Göppert. Gerlach betont, dass der Netzausbau

auch Fernsehzuschauern eine Alternative biete.

Bis Ende September sollen alle rund 9000 Haushalte im Stadtgebiet Duderstadt die Möglichkeit haben, über die Telekom schneller im Internet unterwegs sein zu können. Dafür müssen sie selbst die Initiative ergreifen. Im Stadtgebiet gibt es mehrere Mitbewerber, der Kundenanteil der Telekom liegt nach Angaben Göpperts bei rund 50 Prozent.

Alle 9000 Haushalte im Stadtgebiet sollen von einem schnelleren Internet profitieren können.

 

Quelle:

Text und Bild : Eichsfelder Tageblatt vom 08.06.2017



Kreisjugendwettkämpfe der Kinder- und Jugendfeuerwehren des Landkreis Göttingen am 28.05.2017 in Hilkerode

Guppen zeigen Leistungsstand

 

Teams aus 65 Jugendfeuerwehren kommen zum Kreisentscheid Hilkerode. Rund 80 Gruppen aus 65 Jugendfeuerwehren des Landkreises Göttingen kommen am Sonntag, 28. Mai, zum Kreisentscheid nach Hilkerode. Die besten zwölf Teams qualifizieren sich für den Bezirkswettbewerb, der zwei Wochen später in Wolfsburg ausgerichtet wird. „Wir feiern 2017 unser "50-jähriges Bestehen und haben uns daher um die Ausrichtung beworben“, sagt Frederik Schimanski, Jugendwart der Hilkeröder Wehr. Ihre Leistungsstärke zeigen die Teilnehmer im Bereich der Straße Im Ellertal und des Sportplatzes. Der A-Teil, bei dem es eine feuerwehrtechnische Übung zu meistern gilt, beginnt um 9 Uhr auf dem Sportplatz. Der zeitgleich startende B-Teil ist ein Staffellauf, bei dem verschiedene Aufgaben warten. Die Siegerehrung ist gegen 17 Uhr geplant. art

 

 

Quelle

Bild: ET vom 25.05.2017

Text: Hallo Eichsfeld vom                         27.05.2017



...die Bilder von der 700 Jahr Feier

stehen jetzt zur Verfügung!

 

Vielen Dank an unseren Ortsheimat-

pfleger Peter Dittmer, Marie-Luise Ballhausen und  Michael Macke für die Aufnahmen!!!

 

Schaut HIER!



Ein gelungenes  Fest!

 

Plattdeutscher Abend in Hilkerode

 

Mit einem plattdeutschen Abend hat am Freitag 28.04.2017 das Fest „700 Jahre Hilkerode“ begonnen, bei dem bis Montag, 1. Mai, auch 50 Jahre Spielmannszug und 50 Jahre Jugendfeuerwehr gefeiert werden.

 

Düt un dat op Platt hörten rund 250 Besucher im Festzelt. „Platt ist der beliebteste deutsche Dialekt“, so Bürgermeister Michael Skupski (parteilos).

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Plattdütschen Frünne, Werner Grobecker, unterhielten Solisten und Gruppen das Publikum mit Sketchen, Gesang, Tänzen und Vorträgen.

 

Quelle: ET-Bericht vom 29.04.2017 



Farbenfroher Festumzug in Hilkerode

 

32 Festwagen, Fußgruppen und Musikzüge haben sich am Sonnabendnachmittag durch Hilkerode geschlängelt.  Angeführt wurde der Festumzug zum Jubiläumstriple  vom Banner des Spielmannzuges mit Ortswappen. Die Feuerwehr leitetete den Durchgangsverkehr um, auf den Straßen bot sich ein buntes Potpourri von Umzugsteilnehmern: Fußballtrikots, Faschingsgarden, Narrenkappen, Schützen- und Feuerwehruniformen, historische Kostüme. Die Palette der Teilnehmer reichte vom F.C. Hertha Hilkerode über die Interessengemeinschaft Wildvogel Südniedersachsen bis zur Waldarbeiter-Instrumental-Musikvereinigung St. Andreasberg, vom Kindergarten bis zur Frauengemeinschaft. Mit hohem organisatorischem Aufwand und viel Phantasie war der Umzug, an dem sich viele Gastvereine beteiligten, vorbereitet worden, die Stimmung ausgelassen wie sonst nur beim Faschingsumzug. Die gute Stimmung und die Werbung für Hilkerode lasse auch vergessen, dass man beim vor 43 Jahren gefeierten 750. Ortsjubiläum einer falschen Urkunde aufgesessen sei, sagte Ortsbürgermeister Michael Skupski (parteilos): "Wir werden immer jünger."

 

Dorfhebamme und Händler

 

Seine Vorgängerin Hiltrud Rust dachte mit Blick auf die bevorstehende Schließung der Duderstädter Geburtsstation voraus und zugleich zurück: Als Dorfhebamme mit Baby-Attrappe reihte sie sich bei der Kolpingsfamilie ein, deren Mitglieder , ihren Festwagen mit Spinnrad und Schuhmacher-Werkstatt bestückt hatten und als historisch gewandete Handwerker an den Gesellenvater anknüpften, während Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins mit Reff die Geschichte des Handelsdorfes Hilkerode beschworen. Als älteste Vereinigung des Ortes war der Tierrat Kreteröder Erben dabei.

Die Erbengemeinschaft der Wüstung Kreterode zwischen Hilkerode und Brochthausen trifft sich seit 1571 zum Verzehr ihres Naturalien-Ertrages. Noch weiter zurück in die Geschichte - auf 500 Jahre Reformation ­- blickte die evangelische Kirchengemeinde Heilig Geist: Die Kirchenvorstandsmitglieder Dieter Schäfer und Ilse Keller reihten sich als Martin Luther und Katharina von Bora in den Umzug ein. "Schule früher" setzten die Lehrerinnen der Grundschule im Governanten-Look in Szene. "Alle Lehrerinnen haben Brillen auf", wunderte sich einer der ebenfalls nostalgisch gekleideten Schüler, die mit der Buchstabenfolge der Paul-Maar-Schule mitmarschierten.

 

Festwagen als Hingucker

 

Der alte Buggy der Clowngruppe des HCV (Hilkeröder Carnevals-Verein) war nicht das einzige betagte Fahrzeug. Die Feuerwehr aus dem Nachbarort Breitenberg rückte mit einer 180 Jahre alten Spritze an, die Hilkeröder Feuerwehr hatte einen umgebauten alten Audi dabei - dekoriert mit Feuerlöscher auf dem Trittbrett, einer Leiter mit Dummy und Spritzen auf der Motorhaube. Hingucker waren auch die Rhumspringer Nixe Lena Diederich samt Elfen-Gefolge im Nixen-Wagen, die HCV-Festwagen samt Frauengruppe mit Eiskönigin-Wagen, die als Tennisbälle verkleideten Damen des örtlichen Tennisclubs, die mit Angeln bewehrten Mitglieder des Angelsportvereins Rüdershausen, der Rhumspringer Harzclub in Tracht samt Hexe, Peitschenknallen und Akkordeonbegleitung sowie der Windmühlen-Wagen des Heimat- und Verkehrsvereins Breitenberg ("Auch Breitenberg hat es vernommen und ist zum Gratulieren ins Tal gekommen").

 

Acht Kapellen dabei

 

Lautstarke Musik ertönte nicht nur vom Wagen der "Breitenberger Jungs" mit Bierfaß als Beichtstuhl, der bereits beim Faschingsumzug in Hilkerode in diesem Jahr Premiere hatte. In Stimmungsmusik und volkstümliche Klänge aus Lautsprechern mischte sich die Live-Musik von acht Kapellen, darunter die Spielmannszüge aus Nesselröden, Gieboldehausen und Wulften, der Fanfarenzug Lindau, das Tambour-Corps Herzberg und die Brass & Drum Band aus Mingerode. Eine goldene 50 und Geschenkpakete schmückten den Wagen des Spielmannszuges Hilkerode, Schützenscheiben den Wagen der Hilkeröder Schützengesellschaft. Dazu gehörte auch die von Oswald Böning mit Motiven aus dem Ort gestaltete Jubiläumsscheibe zur 700-Jahr-Feier, die beim Schützenfest im Juni ausgeschossen wird. Bei den Schützen laufen bereits die Vorbereitungen auf die nächste Jubiläumsfeier in Hilkerode: Die Schützengesellschaft feiert in drei Jahren ihren 100. Geburtstag.

 

Quelle: ET-Bericht vom 02.05.2017



 

Festakt 700 Jahre Hilkerode

 

Ortsbürgermeister lässt New York alt aussehen

 

Bierernst konnte es nach so einer Nacht nicht werden. Und das wurde es auch nicht. Nachdem die Band Swagger bis 2.30 Uhr das Zelt im 700-jährigen Hilkerode beben ließ, sorgte Ortsbürgermeister Michael Skupski (parteilos) beim Festakt am Sonntag mit einer humoristischen Rede für Begeisterungsstürme.

In der Nacht zum Sonntag hat Swagger mit einem Programm von Oldies bis Rammstein und Bühnenshow die Hilkeröder und ihre Gäste auf den Beinen gehalten. Von einer "Super-Stimmung" und mehr als 900 Besuchern spricht Skupski: "Alle haben getanzt, das ganze Zelt hat gewackelt."

Mit einer Kranzniederlegung ist der Veranstaltungsreigen zum dreifachen Jubiläum - 700 Jahre Hilkerode, 50 Jahre Spielmannszug und Jugendfeuerwehr - dann am Sonntag fortgesetzt worden.

Vor dem Festakt wurde beim ökumenischen Zeltgottesdienst mit Birkenkreuz, Fahnenträgern der Vereine, Johanneschor, Pastorin Claudia Edelmann und Pfarrer Markus Grabowski viel Wasser geschöpft. Edelmann sprach in ihrer Predigt über den Leben schenkenden Wert des Wassers, den Brunnen der Liebe Gottes, den seelischen Durst und das Wasser der Gemeinschaft.  Viele evangelische Christen hätten nach dem Krieg in Hilkerode eine neue Heimat gefunden.

In den Vereinen stehe das Miteinander im Vordergrund, die Jugendfeuerwehr motiviere zum Einsatz für andere, der Spielmannszug bereichere mit seiner Musik das Dorfleben ("Wer ein Instrument spielt, hat auch ein Ohr für die Gemeinschaft"), Nachbarschaftshilfe mache das Dorf, das seinen Lebensmittelmarkt verloren hat, lebenswert. "Manchmal muss man tief schöpfen, um an Wasser zu kommen", sagte Edelmann mit Blick auf die demografische Entwicklung und den Verlust von Infrastruktur auf dem Land.

Warum das Landleben dennoch dem Stadtleben vorzuziehen ist, verdeutlichte beim sich anschließenden Festakt Skupski. Der Ortsbürgermeister zog einen Vergleich zwischen Hilkerode und New York - und ließ die US-Metropole dabei alt aussehen. "Hilkerode ist - hoffentlich - 700 Jahre, New York gerade mal 393 Jahre alt", sagte Skupski: "Dafür hat New York 18,9 Millionen Einwohner, wir - wenn wir alle in den Betten liegen - gerade mal 972." Auch eine Erklärung, warum New Yorks Bürgermeister die genaue Einwohnerzahl nicht kennt, hatte Skupski parat: "Viele Leute wohnen ganz aufeinander und übereinander. Und wenn man ganz dicht aufeinander und übereinander wohnt, kann es schon mal sein, dass man aufeinander losgeht und übereinander herfällt. Deshalb variiert die Einwohnerzahl." Auch bei der Naherholung kann New York nicht punkten: "Wir haben keinen Central Park, aber wir haben den Pahmberg, Schmalenberg, Hägerberg, Lohberg, Ankerberg, Klassberg, Neuerberg, Holztal, Ramek, Grube, Lake und Sumpf." Wenn man einem New Yorker erzähle, dass in Hilkerode der Supermarkt vor der Haustür halte, falle der vom Glauben ab.

Den Fall King Kong kontrastierte Skupski mit der heilen Haustierwelt in Hilkerode, teilte Seitenhiebe gegen Donald Trump aus und holte Lisa Vollmer als Freiheitsstatue auf die Bühne. Dort wurde sie in eine Hilkeröder Handelsfrau mit Reff verwandelt ("unsere Freiheitsstatue, geschaffen durch unseren Schirmherren Professor Helmut Stefan Diedrich"). Nach New York will Skupsi mit seiner Frau dennoch einmal reisen: "Wenn wir wieder nach zehn Tagen nach Hause kommen und ich mich mit einer Tasse Kaffee auf die Terrasse in die Sonne setze, werde ich denken, New York ist die Stadt, die niemals schläft, und hier bei uns ist es jetzt so ruhig - aber jetzt muss ich wieder Rasen mähen."

Das Alter Hilkerodes hatte Skupski bereits in der Festschrift humoristisch abgehandelt, dabei sogar 700 Jahre in die Zukunft geblickt ("Sind wir dann die Eloys oder doch nur die Morlocks?"). Über das Empfinden von Zeit und Kunst im Lauf der Jahrhunderte sprach Diedrich in seiner Festrede. Adeligen, die auf eine Ahnengalerie zurückblicken und mit Porträts in die Zukunft ragen konnten, stellte er die mit Existenzerhaltung beschäftige Dorfbevölkerung entgegen, leitete dann zu Schulpflicht und Wanderarbeitern über.

 

Wie Kunstprofessor Diedrich, dessen Vorfahren Textilhändler waren, ist auch der CDU-Landtagsabgeordnete Lothar Koch gebürtiger Hilkeröder. In seinem Grußwort plauderte er aus dem Nähkästchen, offenbarte intime Kenntnisse über seinen Geburtsort und blickte zurück auf seine Kindheit und Jugend in einem "Mikrokosmos, der mit dem Jahresrhythmus lebte." Die Gäste im Zelt erfuhren, dass Koch in Hilkerode ein Kirchenfenster eingeworfen hat und auf einem Wurstboden schlafen musste. An Zwangsarbeiter und Flüchtlinge, die den Ort in der Nachkriegszeit auf 1700 Einwohner anwachsen ließen, erinnerte Koch ebenso wie an Fußballer, Schützenfeste und Montagearbeiter: "Man kann kein Ziel finden, wenn man nicht weiß, wo man herkommt."

 

Quelle: ET-Bericht vom 02.05.2017

 



Tanz in den Mai

 

Auch der schwungvolle Sonntag Abend im Festzelt mit der Braunschweiger Band "The Funnies" war sehr gut besucht und es wurde ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

 

Am Montag morgen gab es beim "Frühschoppen" ab 11 Uhr zünftige Musik von dem Ebergötzer Spielmannszug und ab 14 Uhr brachten die Original Ecklingeröder Blasmusikanten das sehr gut gefüllte Festzelt zum rocken!

Auch die Kinder hatten Ihren Spass beim Kinderschminken, Glücksrad spielen, malen oder konnten sich das ein oder andere Mal auf das Kinderkarussell schwingen und mit den Papas oder Mamas eine Runde Autoscooter fahren!

 

Bleibt nur noch zu sagen:

Danke an den Festausschuss und an alle Helfer und Gönner; Sponsoren und Akteure!!! Danke an alle Hilkeröder und Gäste aus nah und fern für Eure Unterstützung beim schmücken der Straßen und  das gemeinsame Feiern!

 

Hilkerode kann feiern und das geht nur in der Gemeinschaft!

Die nächsten Vereinsjubilare stehen schon in den Startlöchern und planen was das Zeug hält, damit das Dorfleben nicht einschläft und wir gemeinschaftlich zusammen feiern können!  

 



HVV Hilkerode modernisiert Holzbänke

 

Aktion in Hilkerode

 

Bänke renoviert und neu aufgestellt

 

Durch Erneuerung einiger maroder Bänke und eine neue Bank haben die Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins (HVV) einen Beitrag dazu geleistet, dass sich Hilkerode zur 700-Jahr-Feier von seiner besten Seite zeigt. Mit großem Aufwand leisteten sie einen Beitrag dazu, das Ortsbild zu verschönern.

 

Hilkerode. Mehr als 100 Arbeitsstunden investierten die Mitglieder bereits in die umfangreichen Vorarbeiten, berichtet Peter Dittmer für den HVV. Dazu zählten Abbau, Trocknung, Bearbeitung und Streichen des Holzes. 

Acht Mitglieder seien am Sonnabend dem Aufruf des Vorsitzenden Michael Macke zum Arbeitseinsatz gerufen. Die erste renovierte Bank stellten sie auf dem Kinderspielplatz  „Pfingstanger“ auf. Eine weitere Bank steht im „Josef-Gottlieb-Weg“. An dieser Stelle habe die Stadtverwaltung bereits im vergangenen Herbst das Straßenschild mit zusätzlichen Informationen zur Person des Heimatdichters Josef Gottlieb ergänzt. "Die dritte renovierte Bank wurde in der Straße ,Zur Heide' ausgetauscht", berichtet Dittmer. Die dortige Bank war durch Unbekannte "total beschädigt worden".

Herzenswunsch des Vorstands realisiert

Nachdem im Herbst mit der Straßenbaubehörde des Landkreises Osterode der Standort abgestimmt worden sei, konnte die vierte Bank, ein Herzenswunsch des HVV-Vorstandes, nach einer Idee der damaligen Schatzmeisterin Ingrid Gerlach am Geh-Radweg von Hilkerode nach Rhumspringe, dem ehemaligen Bahndamm der Bahnlinie Zwinge – Herzberg, aufgestellt werden. "Innerhalb von zwei Stunden waren die Betonfüße ins Erdreich eingegraben und die Sitzgelegenheit konnte montiert werden", berichtet Dittmer und fügt hinzu: "Keine Stunde später nutzte bereits der erste Radler die Bank zur Pause und Aussicht übers Ellertal."

 

Quelle: ET-Bericht vom 25.04.2017




"Das Event des Jahres"




...Hilkerode feiert!!!

Vier Tage lang steht Hilkerode vom 28. April bis 1. Mai im Zeichen der 700-Jahr-Feier, in die die 50-jährigen Jubiläen der Jugendfeuerwehr und des Spielmannszugs integriert sind. An die Geschichte der Jubilare und Persönlichkeiten aus dem Ort erinnert eine Ausstellung im Pfarrheim.

 

 

Präsentation: Das Pfarrheim in Hilkerode wird von Dienstag, 25. April, bis Montag, 1. Mai, in eine Ausstellung verwandelt, die sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit den Jubiläen befasst. Geöffnet ist die Präsentation täglich von 15 bis 19 Uhr. Gezeigt werden bislang unveröffentlichte Exponate wie Bilder und Bildhauerarbeiten des Schirmherrn Professor Helmut Stephan Diedrich, so Festausschussmitglied Hiltrud Rust.

Die Entwicklung des Ortes, Spielmannszuges und der Jugendfeuerwehr sind ein Thema, ebenso Persönlichkeiten aus Hilkerode. Interessierte können die Festzeitschrift erwerben, die während der Eröffnung vorgestellt wird. Auch gibt es das „Familienbuch Hilkerode im Untereichsfeld“, das Michaela Kempa verfasst hat, rund 800 Seiten in zwei Bänden beinhaltet und die Zeit von 1695 bis 1900 betrifft.

 

Quelle: ET-Bericht vom 19.04.2017